10 Jahre Werkstatt für Kundenorientierung – Ein Interview mit Christian Vogt

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Die Werkstatt für Kundenorientierung feiert ihren 10. Geburtstag! Im nachfolgenden Interview haben wir Christian Vogt, Gründer und Geschäftsführer, zum letzten Jahrzehnt befragt.

Christian, 10 Jahre WfK! Wie fühlt sich das an? Tja, was soll ich sagen: erstmal richtig gut, denn es zeigt, dass wir vieles richtig gemacht haben. Denn sonst wären wir ja nicht mehr da. Dann kommt aber auch die Frage auf: Zehn? Sind es wirklich schon 10 Jahre? Warte, ich zähle mal nach…

Wie kam es vor 10 Jahren zur Gründung? Welche Idee steckte dahinter? Durch meine vorhergehende festangestellte Tätigkeit als Bereichsleiter für CRM entstand bei mir die feste Überzeugung: Kundenorientierung ist die Basis einer erfolgreichen CRM-Strategie. Und eine gelebte Kundenorientierung ist für viele Unternehmen eine Herausforderung. Da gilt es anzusetzen. Diese zu implementieren, dabei möchte ich helfen. Aber nicht als „normaler Berater“, was ich mit dem Namen „Werkstatt für Kundenorientierung“ dokumentieren wollte. Das ist interessanterweise direkt aufgegangen. Noch heute glaube ich, dass dieser Name massiv geholfen hat, Türen zu öffnen.

Rückblickend: wie ist die Reise in den letzten 10 Jahren verlaufen? Eigentlich so, wie ich es mir vorgestellt habe: klein aber fein. Mit Leidenschaft und Authentizität persönlich nah am Kunden. Zuerst alleine, dann mit meinem Partner Marc Nelsen aus München, dann eine kurze Zeit wieder alleine… bis mir dann Christian Terhechte über den Weg lief und wir über unseren Visioning-Workshop in Barcelona im Dezember 2013 unser Konzept erarbeiteten und im Januar 2015 die Werkstatt für Kundenorientierung mit zwei Mitarbeitern auf eine andere Ebene gehoben haben. Damit war die digitale Flanke der WfK geboren.

Welchen Vorteil bringt die WfK Unternehmen? Welche Reisen gehst Du mit Deinen Kunden? Welch schöne Frage… lässt sie mich doch direkt an unser Credo anknüpfen: wir begleiten Unternehmen auf den Gipfel der Kundenorientierung. Sofern der Kunde für diese Reise bereit ist. Denn sie dauert etwas länger, bringt aber über einen Paradigmenwechsel auch nachhaltigen Erfolg an der Kundenfront. Idealerweise beginnt die Reise mit der Abbildung des wichtigsten Kunden (Persona) und seiner eigenen Reise (Customer Journey). Dann können wir auf Basis dieses Kundenbildes ableiten, an welchen Stellen der Beziehungskette ein Unternehmen erfolgreicher werden kann. Dabei ist die Messbarkeit besonders wichtig. Es gilt also, auch weiche Faktoren messbar auszugestalten und dementsprechend die richtigen Maßnahmen zur Verbesserungen der Leistungen festzulegen. Der Vorteil ist dann der zufriedene Mitarbeiter, welcher mit Hilfe neuer Prozesse und besser darauf ausgerichteten Tools für zufriedenere Kunden sorgt, die dann wiederum gerne weiterempfehlen und somit den wirtschaftlichen Erfolg sicher stellen.

Ausblick: Wohin führt die Reise? Wir sind überzeugt davon, dass für uns als Propheten der Kundenorientierung die Reise nie enden wird. Denn Unternehmen müssen fortwährend daran arbeiten, immer ein Schritt kundenorientierter zu sein als der Wettbewerb. Und dieser schläft bekanntlich nie. Die Disziplinen der Kundenorientierung werden aber zunehmend auf digitaler Bühne stattfinden und mit den non-digitalen Bühnen vernetzt sein müssen. Auf diese Herausforderung vieler Unternehmen werden wir uns noch stärker ausrichten. Im Verbund mit Neuland-Medien und Raumtänzer sehen wir uns daher sehr gut aufgestellt und nicht nur in OWL ganz vorne dabei. So gesehen stehen wir erst am Anfang einer neuen Reise der Kundenorientierung.

Mehr über Christian Vogt und Kundenorientierung finden Sie auch auf www.derkundenorientierer.de.